Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

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Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

Andreas Meier
Hallo,
Mich würde ein Stimmungsbild interessieren: bisher tagge ich Smoothness nur an Radwegen, Fußwegen und Tracks/Paths. Residential Highways nicht, weil die fast immer good bis excellent sind und ich keine sinnlose Redundanz massenhaft erzeugen will wo sie keinen nützt. Im Wiki scheint dazu nichts zu stehen.
Ist das ein impliziter Konsens oder sollten Residential Highways besser ebenfalls entsprechend getagged werden?
Gruß
Andreas

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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

Michael Reichert-3
Hallo Andreas,

Am 11.10.2018 um 16:21 schrieb Andreas Meier:
> Hallo,
> Mich würde ein Stimmungsbild interessieren: bisher tagge ich Smoothness nur an Radwegen, Fußwegen und Tracks/Paths. Residential Highways nicht, weil die fast immer good bis excellent sind und ich keine sinnlose Redundanz massenhaft erzeugen will wo sie keinen nützt. Im Wiki scheint dazu nichts zu stehen.

Welch Glücklicher, der du in einer Gemeinde lebst, deren Straßenbeläge
frei von Schlaglöchern und anderen Unebenheiten sind. Leider besteht
Deutschland nicht nur aus frisch asphaltierten Straßen und gerade in den
neuen Bundesländern gibt es zahlreiche Straßen von
residential/unclassified bis secondary, die mit uralten Pflastersteinen,
zerbröselten/zerbröselnden Betonplatten oder mit Asphalt bedeckten
Pflastersteinen befestigt sind. Genau diese Pisten, ähh Straßen, sind
der Grund, warum ich smoothness=* erfasse.

Anmerkung: Auch im Westen gibt es Straßen, die ich als Nutzer eines
ungefederten Fahrrads aus Komfortgründen meide, weil sie entweder mit
Kopfsteinpflaster befestigt sind oder mehr aus Flicken als aus
originalem Fahrbahnbelag bestehen.

Anders ausgedrückt, es ist gerechtfertigt praktisch alle Straßen bis
hoch zu secondary oder stellenweise sogar primary mit smoothness zu
erfassen.

Viele Grüße

Michael

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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

sepp1974
Michael,

würdes Du bitte, wenn Du von Neuen Bundesländern sprichst, bzw.
schreibst, im Umkehrschluss auch von Gebrauchten Bundesländern
schreiben?

Das Straßenproblem ist also ein Problem DEUTSCHLANDWEIT und die ein oder
andere Betonplatte hält bereits mehrere Jahrzehnte, d.h. deutlich länger
als ein vergleichbarer Straßenbelag aus Asphalt und ein alter
Pflasterunterbau ist aus straßenbautechnischer Sicht allemal haltbarer,
als die oben drauf geschmierte Asphaltdecke.

Das nur nebenbei.

Sepp

Am 11.10.2018 19:36 schrieb Michael Reichert:

> Hallo Andreas,
>
> Am 11.10.2018 um 16:21 schrieb Andreas Meier:
>> Hallo,
>> Mich würde ein Stimmungsbild interessieren: bisher tagge ich
>> Smoothness nur an Radwegen, Fußwegen und Tracks/Paths. Residential
>> Highways nicht, weil die fast immer good bis excellent sind und ich
>> keine sinnlose Redundanz massenhaft erzeugen will wo sie keinen nützt.
>> Im Wiki scheint dazu nichts zu stehen.
>
> Welch Glücklicher, der du in einer Gemeinde lebst, deren Straßenbeläge
> frei von Schlaglöchern und anderen Unebenheiten sind. Leider besteht
> Deutschland nicht nur aus frisch asphaltierten Straßen und gerade in
> den
> neuen Bundesländern gibt es zahlreiche Straßen von
> residential/unclassified bis secondary, die mit uralten
> Pflastersteinen,
> zerbröselten/zerbröselnden Betonplatten oder mit Asphalt bedeckten
> Pflastersteinen befestigt sind. Genau diese Pisten, ähh Straßen, sind
> der Grund, warum ich smoothness=* erfasse.
>
> Anmerkung: Auch im Westen gibt es Straßen, die ich als Nutzer eines
> ungefederten Fahrrads aus Komfortgründen meide, weil sie entweder mit
> Kopfsteinpflaster befestigt sind oder mehr aus Flicken als aus
> originalem Fahrbahnbelag bestehen.
>
> Anders ausgedrückt, es ist gerechtfertigt praktisch alle Straßen bis
> hoch zu secondary oder stellenweise sogar primary mit smoothness zu
> erfassen.
>
> Viele Grüße
>
> Michael
>
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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

voschix
Die Were des "smoothness" tag sind auf Autos bezogen, nicht auf Fahrräder,
wenn du im wiki nachschaust. Sind dann aber von der user community auch für
Radfahrer verwendet worden.

On Thu, 11 Oct 2018, 21:29 , <[hidden email]> wrote:

> Michael,
>
> würdes Du bitte, wenn Du von Neuen Bundesländern sprichst, bzw.
> schreibst, im Umkehrschluss auch von Gebrauchten Bundesländern
> schreiben?
>
> Das Straßenproblem ist also ein Problem DEUTSCHLANDWEIT und die ein oder
> andere Betonplatte hält bereits mehrere Jahrzehnte, d.h. deutlich länger
> als ein vergleichbarer Straßenbelag aus Asphalt und ein alter
> Pflasterunterbau ist aus straßenbautechnischer Sicht allemal haltbarer,
> als die oben drauf geschmierte Asphaltdecke.
>
> Das nur nebenbei.
>
> Sepp
>
> Am 11.10.2018 19:36 schrieb Michael Reichert:
> > Hallo Andreas,
> >
> > Am 11.10.2018 um 16:21 schrieb Andreas Meier:
> >> Hallo,
> >> Mich würde ein Stimmungsbild interessieren: bisher tagge ich
> >> Smoothness nur an Radwegen, Fußwegen und Tracks/Paths. Residential
> >> Highways nicht, weil die fast immer good bis excellent sind und ich
> >> keine sinnlose Redundanz massenhaft erzeugen will wo sie keinen nützt.
> >> Im Wiki scheint dazu nichts zu stehen.
> >
> > Welch Glücklicher, der du in einer Gemeinde lebst, deren Straßenbeläge
> > frei von Schlaglöchern und anderen Unebenheiten sind. Leider besteht
> > Deutschland nicht nur aus frisch asphaltierten Straßen und gerade in
> > den
> > neuen Bundesländern gibt es zahlreiche Straßen von
> > residential/unclassified bis secondary, die mit uralten
> > Pflastersteinen,
> > zerbröselten/zerbröselnden Betonplatten oder mit Asphalt bedeckten
> > Pflastersteinen befestigt sind. Genau diese Pisten, ähh Straßen, sind
> > der Grund, warum ich smoothness=* erfasse.
> >
> > Anmerkung: Auch im Westen gibt es Straßen, die ich als Nutzer eines
> > ungefederten Fahrrads aus Komfortgründen meide, weil sie entweder mit
> > Kopfsteinpflaster befestigt sind oder mehr aus Flicken als aus
> > originalem Fahrbahnbelag bestehen.
> >
> > Anders ausgedrückt, es ist gerechtfertigt praktisch alle Straßen bis
> > hoch zu secondary oder stellenweise sogar primary mit smoothness zu
> > erfassen.
> >
> > Viele Grüße
> >
> > Michael
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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

Martin Scholtes
In reply to this post by sepp1974
Ich stimme Sepp zu.

Am 11.10.2018 um 21:28 schrieb [hidden email]:

> Michael,
>
> würdes Du bitte, wenn Du von Neuen Bundesländern sprichst, bzw.
> schreibst, im Umkehrschluss auch von Gebrauchten Bundesländern schreiben?
>
> Das Straßenproblem ist also ein Problem DEUTSCHLANDWEIT und die ein
> oder andere Betonplatte hält bereits mehrere Jahrzehnte, d.h. deutlich
> länger als ein vergleichbarer Straßenbelag aus Asphalt und ein alter
> Pflasterunterbau ist aus straßenbautechnischer Sicht allemal
> haltbarer, als die oben drauf geschmierte Asphaltdecke.
>
> Das nur nebenbei.
>
> Sepp
>
> Am 11.10.2018 19:36 schrieb Michael Reichert:
>> Hallo Andreas,
>>
>> Am 11.10.2018 um 16:21 schrieb Andreas Meier:
>>> Hallo,
>>> Mich würde ein Stimmungsbild interessieren: bisher tagge ich
>>> Smoothness nur an Radwegen, Fußwegen und Tracks/Paths. Residential
>>> Highways nicht, weil die fast immer good bis excellent sind und ich
>>> keine sinnlose Redundanz massenhaft erzeugen will wo sie keinen
>>> nützt. Im Wiki scheint dazu nichts zu stehen.
>>
>> Welch Glücklicher, der du in einer Gemeinde lebst, deren Straßenbeläge
>> frei von Schlaglöchern und anderen Unebenheiten sind. Leider besteht
>> Deutschland nicht nur aus frisch asphaltierten Straßen und gerade in den
>> neuen Bundesländern gibt es zahlreiche Straßen von
>> residential/unclassified bis secondary, die mit uralten Pflastersteinen,
>> zerbröselten/zerbröselnden Betonplatten oder mit Asphalt bedeckten
>> Pflastersteinen befestigt sind. Genau diese Pisten, ähh Straßen, sind
>> der Grund, warum ich smoothness=* erfasse.
>>
>> Anmerkung: Auch im Westen gibt es Straßen, die ich als Nutzer eines
>> ungefederten Fahrrads aus Komfortgründen meide, weil sie entweder mit
>> Kopfsteinpflaster befestigt sind oder mehr aus Flicken als aus
>> originalem Fahrbahnbelag bestehen.
>>
>> Anders ausgedrückt, es ist gerechtfertigt praktisch alle Straßen bis
>> hoch zu secondary oder stellenweise sogar primary mit smoothness zu
>> erfassen.
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>> Viele Grüße
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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

Tobias Wrede
In reply to this post by voschix
Am 12.10.2018 um 07:39 schrieb Volker Schmidt:
> Die Were des "smoothness" tag sind auf Autos bezogen, nicht auf Fahrräder,
> wenn du im wiki nachschaust. Sind dann aber von der user community auch für
> Radfahrer verwendet worden.
>
In welchem Wiki schaust du denn? Im OSM-Wiki (und auch schon im
Proposal)  beziehen sich die wenigsten Beispiele auf Autos. In den
beiden höchsten Klassen sind Autos noch nicht mal erwähnt.

Tobias


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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

voschix
Hallo Thomas,

du hast Recht. Das Wiki spricht von vehicle, was ich inkorrekterweise als
Auto uebersetzt habe. Natuerlich sind Fahrraeder auch Fahrzeuge,
Die Werteskale gilt fuer alle Fahrzeuge.

Volker

On Fri, 12 Oct 2018 at 14:59, Tobias Wrede <[hidden email]> wrote:

> Am 12.10.2018 um 07:39 schrieb Volker Schmidt:
> > Die Were des "smoothness" tag sind auf Autos bezogen, nicht auf
> Fahrräder,
> > wenn du im wiki nachschaust. Sind dann aber von der user community auch
> für
> > Radfahrer verwendet worden.
> >
> In welchem Wiki schaust du denn? Im OSM-Wiki (und auch schon im
> Proposal)  beziehen sich die wenigsten Beispiele auf Autos. In den
> beiden höchsten Klassen sind Autos noch nicht mal erwähnt.
>
> Tobias
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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

dieterdreist
In reply to this post by Michael Reichert-3


sent from a phone

> On 11. Oct 2018, at 19:36, Michael Reichert <[hidden email]> wrote:
>
> Anders ausgedrückt, es ist gerechtfertigt praktisch alle Straßen bis
> hoch zu secondary oder stellenweise sogar primary mit smoothness zu
> erfassen.


+1, kann man überall hintaggen.
„Uralte“ Pflastersteine sind übrigens mit am Besten für die Haltbarkeit einer Straße (für die Smoothness zugegebenermaßen nicht).

Gruß, Martin
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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

dieterdreist
In reply to this post by sepp1974


sent from a phone

> On 11. Oct 2018, at 21:28, [hidden email] wrote:
>
> würdes Du bitte, wenn Du von Neuen Bundesländern sprichst, bzw. schreibst, im Umkehrschluss auch von Gebrauchten Bundesländern schreiben?


ist AFAIK immer noch das übliche Wort, weil „Ostdeutschland“ oder „Ex-DDR“ damals in der Zeit nach der Wiedervereinigung in den Verdacht geraten war, abwertend gemeint oder verstanden worden zu sein.
Neue Bundesländer passt zugegebenermaßen nicht mehr gut, „neu“ nach 28 Jahren zusammen sein, wäre es vielleicht mittlerweile angebracht, zu einem neuen Term zu wechseln? Da es Altbundesländer gibt, wie wäre es mit Jungbundesländern?

Überlegt mal, die Mauer gab es von 1961 bis 1989, 28 Jahre lang, d.h. sie ist schon länger weg als sie da war, und trotzdem scheint das noch ein heisses Thema zu sein ;-)

Gruß, Martin
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Re: Smoothness nur für Wege oder auch für Straßen

sepp1974
Martin,

ich denke es bleibt so lange ein "heißes" Thema, solange meine
Generation (Mitte 40), also die letzte, welche die DDR noch bewußt
erlebt hat, jeden Tag den Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart
und Ausblick auf die Zukunft und vor allem Ost und West, alt und neu und
wie man's noch alles umschreiben will (statt gemeinsamen Konsens zu
finden), auf's tägliche Brot geschmiert bekommt. Egal ob in den Medien
oder im alltäglichen Sprachgebrauch, beim Blick in die Lohntüte, oder,
oder, oder... Und ich muss Dir ganz ehrlich sagen, nach 28 Jahren
Schmierenkomödie, habe ich's schlicht und ergreifend satt, immer wieder
C-Führungskader vor die Nase gesetzt zu bekommen, nur weil der oder die
dank Geburtsort für den er/sie nichteinmal etwas kann, besser
qualifiziert ist, als Leute von hier mit mindestens gleichwertigem oder
besserem Qualifikationsstand anhand nachweisbarer Fakten. Mein Interesse
an BaWü, Hessen oder Hamburg tendiert gegen Null, meine Heimat ist dort,
wo ich lebe, dort schmeckt mir das Wasser, dort verstehe ich die
Menschen (nicht nur vom Dialekt), dort schmeckt mir das Essen und ich
bin nach dem Schlafen tatsächlich ausgeruht. Ich bin zu jung um
Repressalien in der DDR ausgesetzt gewesen zu sein und alt genug, um
tatsächlich Vergleiche zwischen Vergangenheit und Gegenwart vorzunehmen
und betrachte die Wendezeit mit Ihren Möglichkeiten als vertane Chance
es besser zu machen. Ob wir - wir alle - noch eine kriegen, wage ich mit
der derzeitigen weltpolitischen Lage ernsthaft zu bezweifeln, und nein,
die Amerikaner haben nicht die Einheit ermöglicht!

Gruß Sepp



Am 13.10.2018 17:27 schrieb Martin Koppenhoefer:

> sent from a phone
>
>> On 11. Oct 2018, at 21:28, [hidden email] wrote:
>>
>> würdes Du bitte, wenn Du von Neuen Bundesländern sprichst, bzw.
>> schreibst, im Umkehrschluss auch von Gebrauchten Bundesländern
>> schreiben?
>
>
> ist AFAIK immer noch das übliche Wort, weil „Ostdeutschland“ oder
> „Ex-DDR“ damals in der Zeit nach der Wiedervereinigung in den Verdacht
> geraten war, abwertend gemeint oder verstanden worden zu sein.
> Neue Bundesländer passt zugegebenermaßen nicht mehr gut, „neu“ nach 28
> Jahren zusammen sein, wäre es vielleicht mittlerweile angebracht, zu
> einem neuen Term zu wechseln? Da es Altbundesländer gibt, wie wäre es
> mit Jungbundesländern?
>
> Überlegt mal, die Mauer gab es von 1961 bis 1989, 28 Jahre lang, d.h.
> sie ist schon länger weg als sie da war, und trotzdem scheint das noch
> ein heisses Thema zu sein ;-)
>
> Gruß, Martin
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