Workshop mit gemeinsamem mappen

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Workshop mit gemeinsamem mappen

Hauke Stieler
Moin,

ich veranstalte nächste Woche einen kleinen Workshop für
noch-nicht-OSMler/innen der Informatik an der Uni Hamburg. Also alles
Leute, die am Thema Interesse haben (mal schauen wie viele kommen).

Einen kleinen Vortrag kriege ich noch hin (da gibts ja genug Material).
Ich würde aber auch gerne ein "Hands-On" veranstalten, sprich jeder
mapped ein wenig um das ganze dann zu lernen. Ich denke da an simple
Dinge wie alleinstehende Wohnhäuser in einem Dorf. Da fehlen dann
vielleicht auch Wege, Grünflächen, Äcker oder ähnliches.

Haltet ihr das für eine gute Idee mit Neulingen so etwas zu machen, bzw.
habt ihr Erfahrungen mit so einem Workshop? Wie gesagt, ich denke da an
kleine und unkomplizierte ländliche Gegenden, wo noch nicht so viel
gemappt wurde.

Bin über Feedback dankbar :)

Viele Grüße
Hauke


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Re: Workshop mit gemeinsamem mappen

Wulf4096
On Mon, May 27, 2019 at 00:54:19 +0200, Hauke Stieler wrote:
> ich veranstalte nächste Woche einen kleinen Workshop für
> noch-nicht-OSMler/innen der Informatik an der Uni Hamburg. Also alles
> Leute, die am Thema Interesse haben (mal schauen wie viele kommen).

> Haltet ihr das für eine gute Idee mit Neulingen so etwas zu machen, bzw.
> habt ihr Erfahrungen mit so einem Workshop?


Hallo Hauke,

Generell ist es natürlich begrüßenswert, wenn mehr Leute bei OSM (oder
anderen tollen Projekten) mitmachen. Ich denke dass ein Workshop dafür
ein guter Ansatz ist.

Erfahrung hab ich selbst noch nicht mit sowas gemacht, weder als
Teilnehmer noch als Veranstalter.

Je nach Ausgestaltung deiner Veranstaltung könnte
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Organised_Editing_Guidelines
relevant sein.

Bei OSM gibt es häufig mehrere Möglichkeiten, irgendetwas zu mappen. Es
ist häufig nicht einfach ersichtlich, welche Möglichkeiten existieren
und weshalb eine besser ist als eine andere. Teilweise gibt es auch
einfach verschiedene Meinungen.
Hier hilft es, sich viel mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben und
auch einige Diskussionen verfolgt zu haben.

Gerade bei Neulingen ist damit zu rechnen, dass die Unsinn machen. Würde
ich einen Workshop für Neulinge veranstalten, würde ich mir auch
erfahrene Mapper mit ins Boot holen.

Du bist selbst erst seit April dabei, ich würde dich also noch
als Neuling bezeichnen. Ich selbst bin zwar schon seit 10 Jahren dabei,
mit 438 Changesets bin ich aber auch nicht gerade ein Power-Mapper :-)

> ich denke da an
> kleine und unkomplizierte ländliche Gegenden, wo noch nicht so viel
> gemappt wurde.

Sich ohne jegliche Ortskenntnis nur über Luftbilder ans Werk zu machen
erzeugt häufig keine all zu hohe Qualität. Eine Groberfassung von Straßennetzen
und Gebäuden ist so natürlich möglich, aber es fehlt dann quasi an allen
Attributen. Und es werden sich viele Fehler einschleichen. Luftbilder
sind außerdem häufig veraltet, so dass es dort inzwischen vollkommen
anders aussehen könnte. Bei den Bing-Karten steht z. B. 2019 dran,
zumindest in Hamburg sind die Aufnahmen aber ca. von 2016-2017.
In abgelegenen Gegenden sind die Satelliten-Bilder auch von derart
schlechter Auflösung, dass zumindest ich da kaum was drauf erkennen
kann.

Auf https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Armchair_mapping steht noch mehr
zu dem Thema.

Letztlich macht der Ansatz nur dort Sinn, wo noch ein weißer Fleck auf
der Landkarte ist. Wenn bereits Mapper mit Ortskenntnissen am Werk
waren, macht man zuviel kaputt.

Persönlich gehe ich zum Mappen lieber nach draußen anstatt nur am Rechner zu
hocken. Es gibt auch in Hamburg noch viel zu tun. Aber das ist Geschmackssache.

Grüße
Jörn

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Re: Workshop mit gemeinsamem mappen

Hauke Stieler
Moin Jörn,

danke für deine Ausführungen, so wie ich das sehe trifft der Link zum
"Organized Editing" eher für größere Veranstaltungen zu? Ich erwarte
fünf, maximal zehn Personen von denen eventuell nicht alle großartig mit
machen.

> Gerade bei Neulingen ist damit zu rechnen, dass die Unsinn machen. Würde
> ich einen Workshop für Neulinge veranstalten, würde ich mir auch
> erfahrene Mapper mit ins Boot holen.
>
> Du bist selbst erst seit April dabei, ich würde dich also noch
> als Neuling bezeichnen. Ich selbst bin zwar schon seit 10 Jahren dabei,
> mit 438 Changesets bin ich aber auch nicht gerade ein Power-Mapper :-)

Das stimmt, ich würde mich selbst definitiv auch noch als Neuling
bezeichnen. Ich weiß nicht ob es auf dieser Mailingliste Sinn ergibt,
aber auf der Hamburg-Liste schicke ich dann nochmal was rum.

>
>> ich denke da an
>> kleine und unkomplizierte ländliche Gegenden, wo noch nicht so viel
>> gemappt wurde.
>
> Sich ohne jegliche Ortskenntnis nur über Luftbilder ans Werk zu machen
> erzeugt häufig keine all zu hohe Qualität. Eine Groberfassung von Straßennetzen
> und Gebäuden ist so natürlich möglich, aber es fehlt dann quasi an allen
> Attributen. Und es werden sich viele Fehler einschleichen. Luftbilder
> sind außerdem häufig veraltet, so dass es dort inzwischen vollkommen
> anders aussehen könnte. Bei den Bing-Karten steht z. B. 2019 dran,
> zumindest in Hamburg sind die Aufnahmen aber ca. von 2016-2017.
> In abgelegenen Gegenden sind die Satelliten-Bilder auch von derart
> schlechter Auflösung, dass zumindest ich da kaum was drauf erkennen
> kann.
Ich dachte tatsächlich an Orte, die mindestens mir bekannt sind. Ich
könnte mir aber auch vorstellen, dass viele ihr Zuhause oder das der
Eltern suchen und sehen, dass etwas fehlt.

Selbstverständlich ist armcair-mapping nicht optimal, aber ich finde es
schwer für einen abendlichen Workshop noch raus zu gehen. Das wäre
vielleicht etwas für einen zweiten Termin oder am Wochenende für die,
die weiter machen möchten.

Ich werde aber definitiv darauf hinweisen, dass man das Wiki
konsultieren soll, bevor drauf los gemappt wird. Man könnte auch sagen,
dass jeder Changeset von jemand anderem Kontrolle gesehen werden muss
bevor man ihn hoch lädt?

> Letztlich macht der Ansatz nur dort Sinn, wo noch ein weißer Fleck auf
> der Landkarte ist. Wenn bereits Mapper mit Ortskenntnissen am Werk
> waren, macht man zuviel kaputt.

Tatsächlich kenne ich Dörfer, die mir bekannt sind und wo eine Menge
weißer Flecken existieren. Zumindest was Gebäude angeht. Da kann ich
dann wahrscheinlich auch einschätzen ob man den Bild-Karten vertrauen
kann oder eher nicht.

Bedenken bezüglich der Qualität habe ich auch ein wenig, deswegen meine
initiale Mail. Viele Besucher werde ich kennen und denke, dass die
meisten Verständnis dafür haben, dass man erst mal ins Wiki schaut oder
jemanden fragt.

Nochmals danke und viele Grüße
Hauke


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Re: Workshop mit gemeinsamem mappen

Markus-2
Hallo Hauke,

ich habe vor 10 Jahren solche Workshops an der VHS durchgeführt.
Meine Erfahrung damals:

Du brauchst pro 3 Teilnehmer einen erfahrenen OSMer, der als _Mentor_
seinen Schützlingen sattelfest zeigen kann, wo sie im Wiki die Antwort
auf ihre Frage finden, und wie sie den Text zu verstehen und zu
interpretieren haben, und wie man das dann in schlüssige Attribute umsetzt.

Die Teilnehmer werden sehr viele Fragen haben, und während man einem TN
hilft, sind die anderen zwei unbeschäftigt (die Fragen sind sehr
verschieden, und wer vor einem Bildschirm sitzt bildet ein
Mini-Universum und hat keine Energie, sich auf ein weiteres Universum
einzulassen. Er sitzt wartend rum...)

Wir haben sowas auch auf Messen gemacht, mit Einzelbesuchern und einer
1:1-Betreuung und mit kartografisch erfahrenen Besuchern. Trotz guter
Voraussetzungen eine Herausforderung...

Eine Alternative ist Arbeit im _Tandem_ (2 TN/Bildschirm).
Setzt aber voraus, dass die TN diese Arbeitsweise schon gewohnt sind.

Alle Varianten erfordern aber eine methodisch-didaktische Einführung für
die Betreuer. Denn sie übernehmen ja Deine Rolle - für die sie meist
keine Erfahrung mitbringen). Wenn Du Erfahrung mit der Methode _Lernen
durch Lehren_ hast, ist das natürlich von Vorteil.

Stefan Keller von der HSR hat dazu viel Erfahrung und auch publiziert.

Im Gegensatz zu früher gibt es aber heute keine weissen Flecken mehr...

Eine _Simulation_ könnte ein Ausweg sein:
Du erstellst eine virtuelle Umgebung, löschst darin den Datensatz eines
Dorfes, und hast damit ein jungfräuliches Gebiet.

Oder Du nimmst ein *Spezial-Thema*, das in dem ausgewählten Gebiet noch
nicht gemappt ist (Hydranten; Hausnummern; Shops, Firmen und Kneipen;
Wanderwegweiser, Bänke und Picnicplätze; Bushaltestellen und Bahnhof; ...)
Du zeigst den TN, wie man einen OSM-Stadtplan ausdruckt, machst
2er-Teams, die auf Pirsch gehen und die Objekte und die zugehörigen
Daten suchen, und dann tragt ihr gemeinsam (Tandem) die Ergebnisse ein.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Und berichte darüber im Wiki :-)

Mit herzlichem Gruss,
Markus


>>> ich denke da an kleine und unkomplizierte ländliche Gegenden

Gute Idee, ist aber zeitaufwändig, wil du er hinfahren musst und dort
dann einen eingerichteten Arbeitsraum brauchst (oder erst wieder
zurückfahren musst).

> Orte, die mindestens mir bekannt sind.

Dann wärst Du der Wissensträger. Die TN sind dann davon abhängig.
Damit würdest du jeden Lerneffekt verlieren.

> ihr Zuhause oder das der Eltern suchen und sehen, dass etwas fehlt.

Das war bei unseren Veranstaltungen die Hausaufgabe danach :-)

> armcair-mapping nicht optimal

Ja, da fehlt das erforderliche Wissen vor Ort.

> abendlichen Workshop

Nach einem vollen Studientag ist man nicht mehr aufnahmebereit.
Du brauchst mindestens 3 Stunden.
Nachhaltiger sind 6 Stunden.

> oder am Wochenende für die,

:-)

> Ich werde aber definitiv darauf hinweisen, dass man das Wiki
> konsultieren soll.

"Wiki-Verstehen" ist ein eigener Lern-Block.
(sogar für Erfahrene oft eine Qual)


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Re: Workshop mit gemeinsamem mappen

Gmbo
In reply to this post by Hauke Stieler
Am 27.05.19 um 03:17 schrieb Hauke Stieler:
> Moin Jörn,
>
> danke für deine Ausführungen, so wie ich das sehe trifft der Link zum
> "Organized Editing" eher für größere Veranstaltungen zu? Ich erwarte
> fünf, maximal zehn Personen von denen eventuell nicht alle großartig mit
> machen.

Das ist eine gute Größe, aber das dürfte für eine Person schwer zu
stemmen sein.

Wir haben in Bochum jetzt den 2. Workshop hinter uns und haben dabei
sehr positive Rückmeldungen bekommen.

https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Bochum/Community/Archiv

Beide Workshops haben wir am Bochumer Stammtisch vorher besprochen und
vorbereitet, so dass erst einmal ein Vortrag mit einer Einführung in OSM
gegeben wurde.

Also grundlegende Erklärung was OSM ist und danach grob die
Editiermöglichkeiten Editor und Beschreibungen im Wiki ( how to map) und
wie ein eigener Account angelegt wird.

Auch wie komme ich an Daten die ich nicht in der Karte sehe. Also
Beispiele mit dem ? auf Openstreetmap.org und Overpass.


>> Gerade bei Neulingen ist damit zu rechnen, dass die Unsinn machen. Würde
>> ich einen Workshop für Neulinge veranstalten, würde ich mir auch
>> erfahrene Mapper mit ins Boot holen.
>>
>> Du bist selbst erst seit April dabei, ich würde dich also noch
>> als Neuling bezeichnen. Ich selbst bin zwar schon seit 10 Jahren dabei,
>> mit 438 Changesets bin ich aber auch nicht gerade ein Power-Mapper :-)
> Das stimmt, ich würde mich selbst definitiv auch noch als Neuling
> bezeichnen. Ich weiß nicht ob es auf dieser Mailingliste Sinn ergibt,
> aber auf der Hamburg-Liste schicke ich dann nochmal was rum.

Vorteil war ein hoher Anteil an Mappern, die sich sicher im mappen sind
und auf individuelle Fragen eingehen können.

>
>>> ich denke da an
>>> kleine und unkomplizierte ländliche Gegenden, wo noch nicht so viel
>>> gemappt wurde.
>> Sich ohne jegliche Ortskenntnis nur über Luftbilder ans Werk zu machen
>> erzeugt häufig keine all zu hohe Qualität. Eine Groberfassung von Straßennetzen
>> und Gebäuden ist so natürlich möglich, aber es fehlt dann quasi an allen
>> Attributen. Und es werden sich viele Fehler einschleichen. Luftbilder
>> sind außerdem häufig veraltet, so dass es dort inzwischen vollkommen
>> anders aussehen könnte. Bei den Bing-Karten steht z. B. 2019 dran,
>> zumindest in Hamburg sind die Aufnahmen aber ca. von 2016-2017.
>> In abgelegenen Gegenden sind die Satelliten-Bilder auch von derart
>> schlechter Auflösung, dass zumindest ich da kaum was drauf erkennen
>> kann.
> Ich dachte tatsächlich an Orte, die mindestens mir bekannt sind. Ich
> könnte mir aber auch vorstellen, dass viele ihr Zuhause oder das der
> Eltern suchen und sehen, dass etwas fehlt.
>
> Selbstverständlich ist armcair-mapping nicht optimal, aber ich finde es
> schwer für einen abendlichen Workshop noch raus zu gehen. Das wäre
> vielleicht etwas für einen zweiten Termin oder am Wochenende für die,
> die weiter machen möchten.
>
> Ich werde aber definitiv darauf hinweisen, dass man das Wiki
> konsultieren soll, bevor drauf los gemappt wird. Man könnte auch sagen,
> dass jeder Changeset von jemand anderem Kontrolle gesehen werden muss
> bevor man ihn hoch lädt?

Wenn du so etwas machst wäre es sinnvoll wenn du den Ort den du
beispielhaft mappen willst mindestens grob abläufst und eine größere
Serie von georeferenzierten Bildern machst.

Die sollten dann mit den Luftbildern zusammen zeigen was da möglich ist.

>
>> Letztlich macht der Ansatz nur dort Sinn, wo noch ein weißer Fleck auf
>> der Landkarte ist. Wenn bereits Mapper mit Ortskenntnissen am Werk
>> waren, macht man zuviel kaputt.
> Tatsächlich kenne ich Dörfer, die mir bekannt sind und wo eine Menge
> weißer Flecken existieren. Zumindest was Gebäude angeht. Da kann ich
> dann wahrscheinlich auch einschätzen ob man den Bild-Karten vertrauen
> kann oder eher nicht.
>
> Bedenken bezüglich der Qualität habe ich auch ein wenig, deswegen meine
> initiale Mail. Viele Besucher werde ich kennen und denke, dass die
> meisten Verständnis dafür haben, dass man erst mal ins Wiki schaut oder
> jemanden fragt.
>
> Nochmals danke und viele Grüße
> Hauke
>
Ein weißer Fleck in der Umgebung ist mit Sicherheit ein guter Ansatz, da
der direkt den Erfolg zeigt.

Aber tu dir einen Gefallen versuche nicht zu viel auf einmal.

Also lieber in einem solchen Ort eine Straße so genau wie möglich mit
Video und Fotos aufzuzeichnen und dann diese  Infos zu nutzen.

eine Straße als räumliche Begrenzung.

so genau wie möglich um die dortigen vielen Dinge zu zeigen.

Dadurch kannst du dann z.B. die Gebäude aus dem Luftbild zeichnen
lassen, auf Neubauten und Abrisse eingehen, unklare Gebäude zeigen wie
sieht aus wie ein Flachdach ist abr ein leerer Parkplatz usw. und wenn
du Fotos der Hausnummern mindestens der wichtigen an den Kreuzungen und
dort wo Abweichungen von 2,4 6, 8... wie 6a oder 12 ist das
zurüchliegende Haus im Hintergrund. Auch Infos woran erkenne ich in dem
Ort auf welcher Seite liegen die geraden und ungeraden Hausnummern, oder
gibt es eine andere individuelle Nummerierung, wie komme ich mit einer
Anfrage mit Nominatim die PLZ des Ortes sollte auch gezeigt werden
könnnen. Wenn du dann noch die wchtigsten Geschäfte, Cafes und
Restaurants mit den Öffnungszeiten aufgenommen hast, dann haben die
Teilnehmer trotz Sesselmapping eine Menge gelernt.

Die Zeit wird dir aber selbst bei einer Straße schnell weglaufen.

Bei unserem letzten Workshop Innenstadtmapping, haben wir die
Fieldpapers mit denen wir uns Notizen gemacht haben und die Fotos die in
den 2 Stunden Rundgang gemacht wurden dann abends aufgeteilt. Mit dem
Material wurde dann noch über eine Woche lang Daten eingepflegt.

Durch die Vorbereitung könntest du aber gut zeigen wie es geht und was
in dem Fall immer wichtig ist wie schnell die gemachte Arbeit in der
Karte dann auch sichtbar wird.

Wenn du viele Bilder machst sind einige OSM-Flyer von Vorteil, die
kannst du bei der Geofabrik von Frederik Ramm bekommen wenn du den per
Mail anschreibst.

https://www.openstreetmap.de/impressum.html

Die Flyer sind auch für die Teilnehmer nützlich.

Aber dein Ansatz ist gut. Mach es. Wie gesagt sinnvoll wenn du
persönlich dein Ansinnen auf dem örtlichen Stammtisch anbringst und dort
um Unterstüzung bittest.

Es wäre gut mindestens einen zusätzlichen Helfer zu haben.

Lieben Gruß

Gisbert



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Re: Workshop mit gemeinsamem mappen

Hauke Stieler
In reply to this post by Markus-2
Hallo,

> Du brauchst pro 3 Teilnehmer einen erfahrenen OSMer, der als _Mentor_
> seinen Schützlingen sattelfest zeigen kann, wo sie im Wiki die Antwort
> auf ihre Frage finden, und wie sie den Text zu verstehen und zu
> interpretieren haben, und wie man das dann in schlüssige Attribute umsetzt.

Danke für deine Erfahrungen, ich denke auch, dass viele am Anfang vom
Wiki überschlagen sind, da es ja unglaublich reich an Informationen ist.

> Im Gegensatz zu früher gibt es aber heute keine weissen Flecken mehr...

Ist schwierig, denn zumindest hier in Hamburg (wo sich die meisten
auskennen werden) kenne ich auch keine wirklich weißen Flecken.

> Eine _Simulation_ könnte ein Ausweg sein:
> Du erstellst eine virtuelle Umgebung, löschst darin den Datensatz eines
> Dorfes, und hast damit ein jungfräuliches Gebiet.

Daran hatte ich auch schon gedacht. Gibt es eine gute Anleitung einen
eigenen OSM-Server zu hosten? Also der eben die entsprechende API für
JOSM o.Ä. bereitstellt? Ich kenne bisher nur das GitHub-Repo der
openstreetmap-website [0].

Wenn das ganze nicht zu aufwändig ist, werde ich es definitiv in
Betracht ziehen.

> Oder Du nimmst ein *Spezial-Thema*, das in dem ausgewählten Gebiet noch
> nicht gemappt ist (Hydranten; Hausnummern; Shops, Firmen und Kneipen;
> Wanderwegweiser, Bänke und Picnicplätze; Bushaltestellen und Bahnhof; ...)
> Du zeigst den TN, wie man einen OSM-Stadtplan ausdruckt, machst
> 2er-Teams, die auf Pirsch gehen und die Objekte und die zugehörigen
> Daten suchen, und dann tragt ihr gemeinsam (Tandem) die Ergebnisse ein.

In 2er Teams raus gehen und dann zusammen die Ergebnisse mappen ist
sicherlich das beste, aber wie schon vorher geschrieben für das eine
Seminar zu viel. Aber ich kann mir das für einen ausführlicheren
Workshop durchaus vorstellen.

Mir ging es in erster Linie darum den Leuten zu zeigen, wie das ganze
überhaupt funktioniert, sodass jeder sich etwas darunter vorstellen
kann. Quasi wie eine Schnupperstunde. Ich werde aber beim nächsten
Hamburg-Stammtisch dabei sein und vielleicht ergibt sich da ja ein
Schlachtplan :)

Viele Grüße
Hauke

[0] https://github.com/openstreetmap/openstreetmap-website


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Re: Workshop mit gemeinsamem mappen

Hauke Stieler
In reply to this post by Gmbo
Hallo,

> Das ist eine gute Größe, aber das dürfte für eine Person schwer zu
> stemmen sein.

Ich bin auch für jede Hilfe und jede helfende Person offen und dankbar :)

> Wir haben in Bochum jetzt den 2. Workshop hinter uns und haben dabei
> sehr positive Rückmeldungen bekommen.
>
> https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Bochum/Community/Archiv
>
> Beide Workshops haben wir am Bochumer Stammtisch vorher besprochen und
> vorbereitet, so dass erst einmal ein Vortrag mit einer Einführung in OSM
> gegeben wurde.
>
> Also grundlegende Erklärung was OSM ist und danach grob die
> Editiermöglichkeiten Editor und Beschreibungen im Wiki ( how to map) und
> wie ein eigener Account angelegt wird.
>
> Auch wie komme ich an Daten die ich nicht in der Karte sehe. Also
> Beispiele mit dem ? auf Openstreetmap.org und Overpass.
Ich glaube das übersteigt meine initiale Idee. Hatte tatsächlich einfach
an eine Schnupperstunde gedacht. Jeder mappt ein/zwei Häuser oder
ein/zwei kleine Wege und dann wars das. Möchte da tatsächlich eher ein
rudimentäres Verständnis vermitteln wie das mit den Tags funktioniert
etc. Wenn dann noch weiter Interesse besteht kann man das sicherlich
größer ausbauen.

> Ein weißer Fleck in der Umgebung ist mit Sicherheit ein guter Ansatz, da
> der direkt den Erfolg zeigt.
>
> Aber tu dir einen Gefallen versuche nicht zu viel auf einmal.

Wie schon geschrieben, wenn jemand ein Haus und einen Weg mappt und das
gut findet, bin ich schon sehr zufrieden.

>
> Also lieber in einem solchen Ort eine Straße so genau wie möglich mit
> Video und Fotos aufzuzeichnen und dann diese  Infos zu nutzen.
>
> eine Straße als räumliche Begrenzung.
>
> so genau wie möglich um die dortigen vielen Dinge zu zeigen.
>
> Dadurch kannst du dann z.B. die Gebäude aus dem Luftbild zeichnen
> lassen, auf Neubauten und Abrisse eingehen, unklare Gebäude zeigen wie
> sieht aus wie ein Flachdach ist abr ein leerer Parkplatz usw. und wenn
> du Fotos der Hausnummern mindestens der wichtigen an den Kreuzungen und
> dort wo Abweichungen von 2,4 6, 8... wie 6a oder 12 ist das
> zurüchliegende Haus im Hintergrund. Auch Infos woran erkenne ich in dem
> Ort auf welcher Seite liegen die geraden und ungeraden Hausnummern, oder
> gibt es eine andere individuelle Nummerierung, wie komme ich mit einer
> Anfrage mit Nominatim die PLZ des Ortes sollte auch gezeigt werden
> könnnen. Wenn du dann noch die wchtigsten Geschäfte, Cafes und
> Restaurants mit den Öffnungszeiten aufgenommen hast, dann haben die
> Teilnehmer trotz Sesselmapping eine Menge gelernt.
Das klingt nach einer guten Idee einfach eine Straße abzulaufen und
viele Bilder zu machen, die dann genutzt werden können. Wenn ich das so
mache, werde ich mal schauen ob es in Hamburg und Umgebung geeignete
Orte gibt und dann definitiv hin fahren und Fotos machen.

>
> Die Zeit wird dir aber selbst bei einer Straße schnell weglaufen.
>
> Bei unserem letzten Workshop Innenstadtmapping, haben wir die
> Fieldpapers mit denen wir uns Notizen gemacht haben und die Fotos die in
> den 2 Stunden Rundgang gemacht wurden dann abends aufgeteilt. Mit dem
> Material wurde dann noch über eine Woche lang Daten eingepflegt.
>
> Durch die Vorbereitung könntest du aber gut zeigen wie es geht und was
> in dem Fall immer wichtig ist wie schnell die gemachte Arbeit in der
> Karte dann auch sichtbar wird.
Das glaube ich gerne :D Vielleicht sind dann ja tatsächlich viele
motiviert und machen mit. Das wäre natürlich das Optimum, was passieren
könnte.

Vor allem zu sehen wie eine Minute Später die Änderungen für alle
sichtbar sind, ist bestimmt beeindruckend für die meisten.

>
> Wenn du viele Bilder machst sind einige OSM-Flyer von Vorteil, die
> kannst du bei der Geofabrik von Frederik Ramm bekommen wenn du den per
> Mail anschreibst.
>
> https://www.openstreetmap.de/impressum.html
>
> Die Flyer sind auch für die Teilnehmer nützlich.

Werde ich mir definitiv merken, danke für den Hinweis :) Die kann man
auch gut einfach in unseren Fachschaftsräumen auslegen, da gibt es
bestimmt den ein oder anderen interessierten Leser.

>
> Aber dein Ansatz ist gut. Mach es. Wie gesagt sinnvoll wenn du
> persönlich dein Ansinnen auf dem örtlichen Stammtisch anbringst und dort
> um Unterstüzung bittest.

Werde ich definitiv machen, der nächste Stammtisch ist bereits im
Kalender vermerkt ;)

Viele Grüße
Hauke


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